Das waren mal 2 Tage, die verschieneder nicht hätten sein können. Samstag früh gings bei bereits 18Grad um 6h morgens los zum Alpsee, mit traumhaftem Sonnenaufgang im Schwarzwald und knallender Sonne im Allgäu.
Nach längerer Startverschiebung gabs dann gegen 14h schließlich doch einen Lauf. Das einzige, was dabei jedoch wirklich lief, war der Schweiß. Wind gab es kaum und so schaukelten sich 27 Boote mehr oder weniger zusammen um die Tonnen und durch Ziel. Nach dem wir noch 6. an den Tonnen waren, hats am Ende doch nur zu einem Mittleren 13. gereicht.Kaum war gegen 17h dann das Ende der Wettfahrten verkündet, kam zu dem einsetzenden Nieselregen auch ein extremer Temperatursturz und: starker WIND! Ich war nicht die einzige, die beim Essen mit tränenden Augen auf den See rausschaute und hoffte, dass vielleicht doch noch eine späte Wettfahrt durchgeführt wurde.
Es hat dann auch bis heute Mittag durchgehend geschüttet, ich habe die Nacht bibbernd im Zelt verbracht und gehofft, dass es nicht zu sehr durchregnet. Von Wind war heute leider keine Spur, und so wurde frühzeitig abgeschossen.
Nu hängt mein noch immer tropfendes Zelt auf dem Balkon im 23 Grad warmen Wind. Da fragt man sich doch, warum man sich das alles antut: mehrere 100km Autofahrt, stundenlanges Herumsitzen und Warten, wo man doch hier am See guten Wind und Sonnenschein gehabt hätte.

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