Freitag, Februar 23, 2007

Wie das in wichtigen Arbeitsphasen wohl so oft die Regel ist, geht grad mal wieder alles chaotisch bei mir zu.
20 Stunden Schreibtischarbeit, nachts kippe ich dann einfach mal so um und finde mich mit klapprigen Beinen zwischen Wäschekorb und Wäscheständer liegend wieder.
Dann geht meine Maus kaputt, eine 2., von meiner Mitbewohnerin geliehene tut auch nichts. Herrlich!
Und was mich beim Tippen (ok, im Moment starre ich mehr auf meinen Monitor, als dass ich schreibe) absolut wahnsinnig macht, ist dass meine Tastatur nicht mehr richtig funktioniert und ganz nach Lust und Laune mal nur jeden 3. oder jeden 5. Buchstaben übernimmt.
Also ab ins Institut, dort schreiben. Ha, der Spass geht weiter! An meinem alten Rechner in meinem ruhigen, abgeschiedenen Büro wird meine Festplatte nicht erkannt. Also runter an den Rechner im Doktorandenraum. Bis auf den Tumult im Raum bin ich begeistert von dem 19 Zoll Flachbildmonitor. Hier läßt's sich schreiben. Naja, zumindest so lange, bis der Rechner bzw. der Monitor sagt, ich hab keinen Bock mehr, und einfach ohne jegliche Vorwarnung ausgeht (mehrfach) und somit jedesmal die mühsam zusammengetragenen Sätze der letzten Stunden gnadenlos verschwinden läßt.
Was bleibt mir übrig, als mit einer spinnenden Maus und einer noch durchgedrehteren Tastatur bei mir zu Hause zu schreiben.
Mittlerweile stand ich auch schon 5 mal vor dem Studentensekretariat, und genauso oft bin ich wieder genervt - von den mind. 100 Leuten vor mir -gegangen. Fazit: ich bin seit gestern stolze Besitzerin neuer Softboots, und Besitzerin eines jetzt leeren Kontos.

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