Da is irgendwo n Würmchen drin
Freitag Abend, 18h, ganz Deutschland strahlt, ganz Deutschland? Nein, im Hof vom Museum König, stehen knapp 30 Institutsmitarbeiter mit traurigen, hoffenden, entsetzten Gesichtern:zuerst gabs die Erkenntnis, dass es im liebevoll aufgebauten Pavillion viel zu hell für die Leinwand ist. Kein Problem für pfiffige Biologen, schneller Umbau der Leinwand, aber dann die schockierende Erkenntnis, dass der Empfang weg ist. (So mußten wir uns die ersten 20 Spiel-Minuten und die gefallenen Tore in späteren Zusammenschnitten anschauen.) Schließlich hatten wir ein Bild, aber keinen Ton. Also Radio geholt, und der Reporter informierte uns nun immer gute 15 Sekunden vor der Aktion auf der Leinwand.

Heute gings endlich mal wieder zum Segeln. Schöner Wind, Sonne pur; wir waren knapp 5 Minuten auf dem Wasser, ich hab sogar 2x im Trapez gestanden, da hörte ich ein "peng" und wunderte mich eigentlich nur, warum die Fock nicht wie gewohnt vor sondern irgendwie hinter dem Boot schwebte. Den aufs Schiff stürzenden Mast hab ich gar nicht richtig registriert. Erst später, als die Sicht zur Seite plötzlich nicht mehr durch ein Segel versperrt war und es durch Mast, Baum und Segeln ziemlich eng im Boot wurde. Die DLRG war blitzschnell zur Seite, schleppte uns fachmännisch zur falschen Wiese ab und half uns dann anschließend netterweise noch, das Boot den steilen Hang hoch zu schieben.
Soviel zu meinen kleinen Hindernissen vom Wochenende. Ach so, mein Handy hab ich gestern natürlich auch im Labor liegen lassen und habe keinen Schlüssel, da rein zu kommen.
Nachher gehts grillen. Wer weiß, was da so alles schiefläuft.


Die fesselnde Arbeit eines Erlebnispädagogen
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